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Schleierschwanzfisch

Gasblasenkrankheit

Als Fischpfleger haben wir von Zeit zu Zeit mit verschiedenen Fischkrankheiten zu kämpfen, die durch das Einbringen kranker Fische oder Pflanzen in das Aquarium oder durch ungünstige Umweltfaktoren verursacht werden. Es ist gut, über eventuelle Fischkrankheiten zu lesen, die im Falle ihrer tatsächlichen Entwicklung in Ihrem Pflanzenbecken auftreten können. Heute stellen wir Ihnen die Gasblasenkrankheit vor, die durch Umweltbedingungen verursacht wird.

Ursachen der Krankheit und Faktoren, die zu ihrem Auftreten beitragen

Die Gasblasenkrankheit tritt am häufigsten in stark beleuchteten Aquarien während der Algenblüte auf. Der Grund ist die Sauerstoffsättigung am Tag, die den optimalen Wert bis zu viermal überschreiten kann, gefolgt von einer schnellen Abnahme ihres Gehalts in der Nacht. Eine vorübergehende Sättigung des Wassers mit Sauerstoff führt dazu, dass das Blut der Fische mit diesem Gas gesättigt wird. Wenn sich der Druck zwischen Wasser und Luft ausgleicht, gleicht sich der Druck dieses Gases zwischen dem Blut des Fisches und dem Wasser, das durch seine Kiemen fließt, aus. Dabei verschließen Gasbläschen die Blutgefäße der Fische und führen zu einer Ischämie einiger Organe, die zu einer Nekrose führen kann. Die Gasblasenkrankheit kann auch auftreten, wenn die Fische in ein Becken mit stehendem Wasser, das direkt aus der Wasserversorgung kommt, ausgesetzt werden. Manchmal tritt es auch bei Fischen auf, die frisch aus anderen Becken verlegt oder unter ungeeigneten Bedingungen transportiert wurden.

Ein weiterer Faktor, der dazu führen kann, ist der Transport von Fisch in künstlich mit Sauerstoff angereicherten Plastiktüten. Der daraus resultierende Anstieg des Gasdrucks führt zu einem Druckanstieg im Kreislaufsystem der Fische und zur Bildung von Blasen, die zu Verstopfungen der Blutgefäße führen können.

Symptome

Im ersten Krankheitsstadium schwimmen die Fische unruhig knapp unter der Wasseroberfläche, sie sind deutlich unruhig und sehr scheu. Manchmal wird es von einem Zittern der Flossen begleitet. Sie werden nach einer Weile lustlos. Wenn sich Gas in der Schwimmblase oder im Verdauungstrakt ansammelt, werden die Fische aufgebläht und an die Oberfläche getrieben. Bei großen Fischen kann man ganz leicht winzige Gasbläschen in den Blutgefäßen der Flossen und Kiemen sehen. In einigen Fällen können auch trübe Augen oder ausgefranste Flossen beobachtet werden.

Behandlung

Nachdem Sie Symptome einer Gasblasenkrankheit bemerkt haben, bringen Sie den Fisch so schnell wie möglich in das Becken mit der optimalen Sauerstoffkonzentration, die 10-15 mg / l beträgt. Ist dies nicht möglich, reduzieren Sie die Pflanzenanzahl im Aquarium und sorgen Sie für eine starke Wasserbelüftung mit grobporigen (großblättrigen) Würfeln. Es ist auch gut, die intensive Beleuchtung zu begrenzen. Das Hauptaquarium sollte belassen werden, um den Druck zwischen der atmosphärischen Luft und den gesättigten Gasen im Wasser auszugleichen. Innerhalb weniger Tage sollten bei unseren Patienten alle Symptome der Gaskrankheit verschwinden, es sei denn, die Veränderungen im Körper sind zu weit fortgeschritten (z. B. Schäden an den Kiemen). Dann töten wir solche Personen. Nach dieser Zeit können wir die Fische wieder ins Hauptaquarium umsiedeln und mit entsprechenden Vitaminpräparaten und Wasseraufbereitungspräparaten das Immunsystem stärken

Prävention

Die Vorbeugung der Blasengaskrankheit besteht darin, die Sauerstoffmenge im Wasser zu kontrollieren. Ein geübter Aquarianer braucht nur Fische und Wasser zu beobachten, aber auch im Aquarienfachhandel sind entsprechende Tests erhältlich. Auch der richtige Standort des Aquariums ist wichtig. Es sollte nicht in der Nähe eines Fensters oder an einem Ort mit direkter Sonneneinstrahlung aufgestellt werden. Beachten Sie auch den Grundsatz, das Wasser nur mit stehendem Wasser nachzufüllen und regelmäßig zu lüften. Vermeiden Sie außerdem plötzliche Änderungen der Wassertemperatur.

Zusammenfassung

Wenn Ihre Aquarienfische unruhig in der Nähe der Wasseroberfläche schwimmen, sollten Sie sich bewusst sein, dass dies das Symptom einer Gasblasenkrankheit sein kann. Leider ist das Erkennen von Fischkrankheiten keine leichte Aufgabe, da viele zu Beginn sehr ähnliche Anzeichen aufweisen. Deshalb ist Bildung und viel Lesen wichtig, denn dann kann die Anerkennung leichter fallen.